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Dienstag, 27. April 2004
Freudedezimierendes Telefonat
pattyv, 01:15h
Die Angst zehrt mich auf!
Hatte eben ein Telefonat mit meiner Mum.
Ob ich mich nicht auf den Job freue?
Tja, was soll ich sagen?
Dass ich nicht darüber reden möchte, weil es mir noch mehr Angst macht?
Jetzt sitze ich hier und heule.
Ich ertrug das Gespräch nicht mehr.
Sie wollte das Thema einfach nicht wechseln, obwohl ich sie darum bat.
Ich konnte mich kaum noch zusammenreißen, um einigermaßen erleichtert, dass ich den Job habe, zu klingen.
Meine Andeutungen, sie verstand sie nicht.
Ich wollte ihr nicht miteilen, dass die Angst mich völlig im Griff hat, weil ich nicht möchte, dass sie sich Sorgen macht und ihr evtl. zurückgekehrter Krebs dadurch weiter wuchert.
Ich wollte nur noch auflegen!
Jetzt denkt sie bestimmt, dass ich grundsätzlich etwas gegen diese Tätigkeit habe, aber eigentlich ist es egal, was für einen Job man mir angeboten hätte, da ich mir selbst nunmal gar nichts zutraue, außer das Bedienen vielleicht, was ich über Jahre ausübte.
Die Angst des Versagen wäre und ist immer da!
Ihre Freude, dass ich endlich einen Job habe, ist durch mein gerade an den Tag gelegtes Verhalten, das ich nicht anders, nicht schonender, zum Ausdruck bringen konnte, sicherlich erheblich dezimiert, wenn nicht gar gänzlich verschwunden.
Wie kann ich meinen Kopf ausschalten?!
Hatte eben ein Telefonat mit meiner Mum.
Ob ich mich nicht auf den Job freue?
Tja, was soll ich sagen?
Dass ich nicht darüber reden möchte, weil es mir noch mehr Angst macht?
Jetzt sitze ich hier und heule.
Ich ertrug das Gespräch nicht mehr.
Sie wollte das Thema einfach nicht wechseln, obwohl ich sie darum bat.
Ich konnte mich kaum noch zusammenreißen, um einigermaßen erleichtert, dass ich den Job habe, zu klingen.
Meine Andeutungen, sie verstand sie nicht.
Ich wollte ihr nicht miteilen, dass die Angst mich völlig im Griff hat, weil ich nicht möchte, dass sie sich Sorgen macht und ihr evtl. zurückgekehrter Krebs dadurch weiter wuchert.
Ich wollte nur noch auflegen!
Jetzt denkt sie bestimmt, dass ich grundsätzlich etwas gegen diese Tätigkeit habe, aber eigentlich ist es egal, was für einen Job man mir angeboten hätte, da ich mir selbst nunmal gar nichts zutraue, außer das Bedienen vielleicht, was ich über Jahre ausübte.
Die Angst des Versagen wäre und ist immer da!
Ihre Freude, dass ich endlich einen Job habe, ist durch mein gerade an den Tag gelegtes Verhalten, das ich nicht anders, nicht schonender, zum Ausdruck bringen konnte, sicherlich erheblich dezimiert, wenn nicht gar gänzlich verschwunden.
Wie kann ich meinen Kopf ausschalten?!
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Wogen der Angst
pattyv, 00:43h
Die Tage des Arbeitsantritts rücken näher ...
Damit einhergehend dieses mich in Gänze durchdringende Gefühl der Angst vor einem Versagen, primär auch davor, viel zu langsam zu sein.
Im Augenblick kann ich mich überhaupt nicht mehr beruhigen.
Am liebsten würde ich jetzt eine Dauerschlaftablette bis zum Montag nehmen, um nichts mehr fühlen zu müssen.
Und am Montag einfach davonlaufen ...
Komme gerade aus dem Kino: „Unter der Sonne der Toskana“ – laut Kinoprogramm eine romantische Komödie, die ich mir zur Ablenkung, welche für 113 Minuten u.a. aufgrund der faszinierenden Landschaftsbilder auch gelang, ansah.
Und jetzt?
Jetzt bestimmt mich wieder die Angst, die ich einerseits niemandem nachvollzieh- und
-fühlbar erklären kann, und gegen die ich mich andererseits nicht zu wehren weiß!
Morgen ist erst (soll heißen es folgen noch einige Tage, in denen ich mich richtig gut hineinsteigern kann in diese Panik, die mir der Gedanke des Versagens bereitet), aber auch schon Dienstag (ich kann mich nicht einmal mehr auf die nächste Woche vertrösten, wie ich es beispielsweise letzte Woche tat; nein, jetzt steht das unmittelbare Ereignis fast greifbar vor der Türe, die sich Anspruch nennt).
Min ganzer Körper steht unter dem Strom des Stressgefühls, das sich nur nach Entspannung sehnt.
Damit einhergehend dieses mich in Gänze durchdringende Gefühl der Angst vor einem Versagen, primär auch davor, viel zu langsam zu sein.
Im Augenblick kann ich mich überhaupt nicht mehr beruhigen.
Am liebsten würde ich jetzt eine Dauerschlaftablette bis zum Montag nehmen, um nichts mehr fühlen zu müssen.
Und am Montag einfach davonlaufen ...
Komme gerade aus dem Kino: „Unter der Sonne der Toskana“ – laut Kinoprogramm eine romantische Komödie, die ich mir zur Ablenkung, welche für 113 Minuten u.a. aufgrund der faszinierenden Landschaftsbilder auch gelang, ansah.
Und jetzt?
Jetzt bestimmt mich wieder die Angst, die ich einerseits niemandem nachvollzieh- und
-fühlbar erklären kann, und gegen die ich mich andererseits nicht zu wehren weiß!
Morgen ist erst (soll heißen es folgen noch einige Tage, in denen ich mich richtig gut hineinsteigern kann in diese Panik, die mir der Gedanke des Versagens bereitet), aber auch schon Dienstag (ich kann mich nicht einmal mehr auf die nächste Woche vertrösten, wie ich es beispielsweise letzte Woche tat; nein, jetzt steht das unmittelbare Ereignis fast greifbar vor der Türe, die sich Anspruch nennt).
Min ganzer Körper steht unter dem Strom des Stressgefühls, das sich nur nach Entspannung sehnt.
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